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Tamagotchi - E-Haustier mit Ei - gelb
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12.90 CHF 15.90 CHF
Tamagotchi - E-Haustier mit Ei - rot
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Tamagotchi – das Revival des 90-er-Jahre-Spielzeugs

Wer seine Kindheit beziehungsweise Jugend in den 90--er Jahren verbrachte, kann sich sicher noch an es erinnern. Mittlerweile feiert das Tamagotchi 20-jährigen Geburtstag und ist extra zu diesem Anlass in einer neuen Version auf dem Markt. Das Tamagotchi 2.0 gibt Eltern Gelegenheit, ihren Kindern ein Kultspielzeug zu schenken – oder sich auf diese Art selbst an die eigene Jugend zu erinnern. Dabei ist nicht nur das Prinzip des virtuellen Haustiers dasselbe wie früher. Auch im Design orientiert sich der Neuling an den ersten seiner Art.

Das Tamagotchi kommt aus Japan

Der Ursprung des Tamagotchis liegt in Japan – und das kommt nicht von ungefähr. Denn die extrem dicht besiedelten japanischen Großstädte sind kaum für herkömmliche Haustiere geeignet. Gleichzeitig sehnen sich viele junge Japaner nach einem süßen und irgendwie lebendigen Spielkameraden.

Eine Lösung für dieses Problem versprach Aki Maita, die ihre Idee für ein virtuelles Haustier 1996 bei einer Abteilungssitzung im Hause Bandai vorstellte. Schon wenig später wurde das kleine Plastiktierchen auf dem japanischen Markt und etwas später in Europa und in den USA zu einem Verkaufshit. Mitte 1997 kam es nach Deutschland und entwickelte sich auch hier schnell zu einem Kassenschlager. Dasselbe galt für die ersten Nachfolgemodelle, die ab dem Jahr 2004 erschienen. Dabei entwickelten Computerhersteller neben dem eigentlichen Tamagotchi virtuelle Varianten für den Mac, den PC oder sogar den Gambeboy. Eine Zeitlang waren Tamagotchis überall.

Doch wie bei allen Trendspielzeugen und -gadges flaute die Beliebtheit des Tamagotchis irgendwann ab – zumindest in Deutschland. Damit geriet die Idee des elektronischen Haustiers mehr und mehr in Vergessenheit. Stattdessen befassten sich Jugendliche zunehmend mit Smartphone Apps und neueren elektronischen Spielen, die die Grenzen zwischen Spielwelt und Realität verschwimmen lassen - Pokémon lässt grüßen.

Das Tamagotchi-Prinzip – Wehe, wenn Du Dich nicht kümmerst

Äußerlich war das Tamagotchi schon immer sehr schlicht gehalten. In seiner ursprünglichen Form handelte es sich um nicht mehr als um ein buntes Plastik-Ei mit einem kleinen Bildschirm und drei Knöpfen.

Doch das eigentlich „Wichtige“ an dem kultigen Ei war nicht sein Design, sondern sein „Verhalten“. Als digitales Haustier verlangte das Tamagotchi, dass sich sein Besitzer um es kümmerte. Es musste schlafen, essen und trinken und bat in regelmäßigen Abständen durch eifriges Piepsen um eine virtuelle Streicheleinheit.

Wer diese Bedürfnisse nicht ausreichend und schnell genug durch das Drücken auf die Knöpfe befriedigte, riskierte, dass sein Tamagotchi starb. Glücklicherweise war das nicht das Ende von allem. Denn durch einen Reset-Knopf ließ sich das Spiel von vorne starten. Trotzdem weinte manch ein Herrchen oder Frauchen bittere Tränen über das Dahinscheiden seines eigenen Tamagotchis. Eine Zeitlang existierte im Internet sogar ein virtueller Friedhof für Tamagotchis.

So fordernd wie Tamagotchis waren, war es kein Wunder, dass ihre Besitzer sie überall hin mitschleppten. Schließlich riskierten sie sonst, dass das virtuelle Haustier Schaden davontrug.

Revival zum 20. Geburtstag

Anlässlich seines 20. Geburtstags kehrt das Tamagotchi nun zurück – vom Originalhersteller und weitgehend in Originalaufmachung. Anders als bei einigen modernen Varianten der vergangenen Jahre, die nur in Japan vertrieben wurden, präsentiert sich das Tamagotchi 2.0 als farbiges Plastik-Ei mit drei Knöpfen und ohne modernen Schnickschnack wie Infrarotschnittstelle oder aufwendigem Farbdisplay. Nur etwas kleiner als sein Vorgänger fällt das neue Tamagotchi aus. Dabei besteht die Möglichkeit, zwischen sechs verschiedenen Hüllen zu wählen. Dann heißt es nur noch warten, bis das Tamagotchi schlüpft. 

Tamagotchi – das Revival des 90-er-Jahre-Spielzeugs Wer seine Kindheit beziehungsweise Jugend in den 90--er Jahren verbrachte, kann sich sicher noch an es erinnern. Mittlerweile feiert das... mehr erfahren »
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Tamagotchi – das Revival des 90-er-Jahre-Spielzeugs

Wer seine Kindheit beziehungsweise Jugend in den 90--er Jahren verbrachte, kann sich sicher noch an es erinnern. Mittlerweile feiert das Tamagotchi 20-jährigen Geburtstag und ist extra zu diesem Anlass in einer neuen Version auf dem Markt. Das Tamagotchi 2.0 gibt Eltern Gelegenheit, ihren Kindern ein Kultspielzeug zu schenken – oder sich auf diese Art selbst an die eigene Jugend zu erinnern. Dabei ist nicht nur das Prinzip des virtuellen Haustiers dasselbe wie früher. Auch im Design orientiert sich der Neuling an den ersten seiner Art.

Das Tamagotchi kommt aus Japan

Der Ursprung des Tamagotchis liegt in Japan – und das kommt nicht von ungefähr. Denn die extrem dicht besiedelten japanischen Großstädte sind kaum für herkömmliche Haustiere geeignet. Gleichzeitig sehnen sich viele junge Japaner nach einem süßen und irgendwie lebendigen Spielkameraden.

Eine Lösung für dieses Problem versprach Aki Maita, die ihre Idee für ein virtuelles Haustier 1996 bei einer Abteilungssitzung im Hause Bandai vorstellte. Schon wenig später wurde das kleine Plastiktierchen auf dem japanischen Markt und etwas später in Europa und in den USA zu einem Verkaufshit. Mitte 1997 kam es nach Deutschland und entwickelte sich auch hier schnell zu einem Kassenschlager. Dasselbe galt für die ersten Nachfolgemodelle, die ab dem Jahr 2004 erschienen. Dabei entwickelten Computerhersteller neben dem eigentlichen Tamagotchi virtuelle Varianten für den Mac, den PC oder sogar den Gambeboy. Eine Zeitlang waren Tamagotchis überall.

Doch wie bei allen Trendspielzeugen und -gadges flaute die Beliebtheit des Tamagotchis irgendwann ab – zumindest in Deutschland. Damit geriet die Idee des elektronischen Haustiers mehr und mehr in Vergessenheit. Stattdessen befassten sich Jugendliche zunehmend mit Smartphone Apps und neueren elektronischen Spielen, die die Grenzen zwischen Spielwelt und Realität verschwimmen lassen - Pokémon lässt grüßen.

Das Tamagotchi-Prinzip – Wehe, wenn Du Dich nicht kümmerst

Äußerlich war das Tamagotchi schon immer sehr schlicht gehalten. In seiner ursprünglichen Form handelte es sich um nicht mehr als um ein buntes Plastik-Ei mit einem kleinen Bildschirm und drei Knöpfen.

Doch das eigentlich „Wichtige“ an dem kultigen Ei war nicht sein Design, sondern sein „Verhalten“. Als digitales Haustier verlangte das Tamagotchi, dass sich sein Besitzer um es kümmerte. Es musste schlafen, essen und trinken und bat in regelmäßigen Abständen durch eifriges Piepsen um eine virtuelle Streicheleinheit.

Wer diese Bedürfnisse nicht ausreichend und schnell genug durch das Drücken auf die Knöpfe befriedigte, riskierte, dass sein Tamagotchi starb. Glücklicherweise war das nicht das Ende von allem. Denn durch einen Reset-Knopf ließ sich das Spiel von vorne starten. Trotzdem weinte manch ein Herrchen oder Frauchen bittere Tränen über das Dahinscheiden seines eigenen Tamagotchis. Eine Zeitlang existierte im Internet sogar ein virtueller Friedhof für Tamagotchis.

So fordernd wie Tamagotchis waren, war es kein Wunder, dass ihre Besitzer sie überall hin mitschleppten. Schließlich riskierten sie sonst, dass das virtuelle Haustier Schaden davontrug.

Revival zum 20. Geburtstag

Anlässlich seines 20. Geburtstags kehrt das Tamagotchi nun zurück – vom Originalhersteller und weitgehend in Originalaufmachung. Anders als bei einigen modernen Varianten der vergangenen Jahre, die nur in Japan vertrieben wurden, präsentiert sich das Tamagotchi 2.0 als farbiges Plastik-Ei mit drei Knöpfen und ohne modernen Schnickschnack wie Infrarotschnittstelle oder aufwendigem Farbdisplay. Nur etwas kleiner als sein Vorgänger fällt das neue Tamagotchi aus. Dabei besteht die Möglichkeit, zwischen sechs verschiedenen Hüllen zu wählen. Dann heißt es nur noch warten, bis das Tamagotchi schlüpft. 

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